Diamanten entsorgt
In Manhattan entsorgte Bobby Yashaya, Max Jewelry/New York ein Papier, in dem sich Diamanten im Wert von 800.000 US-Dollar befinden sollten, berichtet die New York Post. Fünf Tage dauerte es bis er den Verlust bemerkte. Das Missgeschick meldete er seinem Versicherer, dem Lloyd’s Syndikat, der die Entschädigung jedoch verweigert.
Kollegen, die zu 99 Prozent selbst gefertigten Schmuck anbieten haben es leichter. Das sagten fast alle in der DB-Umfrage. Natürlich gibt es auch in diesem Segment sowohl Höhen, wie auch Tiefen. Aber mit der ausreichenden fachlichen Kompetenz, dem notwendigen Rückgrat funktioniere es jedoch auch ohne Label-Schmuck. Geschäfte, die sich allein auf Fremdmarken stützten, bekämen eher Schwierigkeiten mit der Konkurrenz durch das Internet.
Die Einzelhandelsstandorte in den großen Städten sind einem rasanten Wandel unterworfen. Vor allem die Innenstädte mit ihren 1a- und 1b-Lagen sind Zentren eines Selektionsprozesses, dessen Ausgang noch ungewiss ist. Ausdruck dieser Entwicklung sind (u.a.) explodierende Spitzenmieten, die Okkupation der Toplagen durch Filialisten und Ketten und der Siegeszug der Monoläden. DB fragte Schmuckhändler und –hersteller in ganz Deutschland: Wie können sich Juweliere und Goldschmiede heute noch in den Innenstädten behaupten? Und welche Perspektiven sehen sie für sich und die Branche? Dabei erhielten wir teilweise erstaunliche Antworten. Welche das sind, das lesen Sie im
Der größte Warenhauskonzern der USA, Macy’s Inc. überrascht die Börse mit der Ankündigung, 100 seiner profitablen Filialen zu schließen, immerhin 15 Prozent seines Bestandes. Die offizielle Begründung für diesen Schritt gab CEO Terry Lundgren mit dem Verweis auf ein Übermaß an Verkaufsfläche in den USA insgesamt. Demnach gebe es in Amerika 7,3 square feet pro Einwohner Fläche (0,67 m²), in Großbritannien dagegen nur 1,3 (0,12 m²) pro Kopf. Brancheninsider sehen jedoch andere Gründe für die Schließung. Mehr dazu, lesen Sie im
Die Bedenken waren vorhanden. Werden Solaruhren das Geschäft mit dem Batteriewechsel beeinträchtigen? Viele Uhrmacher erzielen mit dem Service wichtige Umsatzanteile. Solaruhren benötigen den Wechsel nicht mehr, sie laufen mit Akkus, die den Strom zwischenspeichern. Das Marketing für die Solaruhren liegt im Trend: der Umweltschutzgedanke durch den verminderten Müllanfall zieht erfahrungsgemäß viele Kunden an.
Juwelenkauf ist eine Vertrauenssache. Zumindest sehen das viele seriöse Käufer und Juweliere so. Aber es gibt auch die anderen Geschäftsinhaber, die sich auf auswärtige Kundschaft spezialisieren und Schnäppchenjäger, die im Urlaub vermeintlichen Sonderangeboten auf den Leim gehen. Wenn nun die einen zu den anderen kommen, geht das nicht immer gut aus. Dabei mag es sich nur um vereinzelte Fälle handeln, aber sie können eine ganze Branche oder einen Standort in Misskredit bringen. So wie es jetzt in New York geschehen ist, im Diamond District in der 47th Street. Mehr dazu, lesen Sie im
De Beers und das kanadische Unternehmen Mountain Province gaben den formellen Startschuss für die Gahcho Kué Diamanten-Mine in Kanada. Geplant ist die Inbetriebnahme für das erste Quartal 2017. Inzwischen stehen alle Lichter auf grün: Nach einer zehnjährigen Prospektphase sind nun alle Vorbereitungen abgeschlossen. Mehr dazu, lesen Sie im
Wie bleibt man im harten Wettbewerb erfolgreich? Norbert Arnold(57)/31134 Hildesheim setzt auf Neugierde – und kreative Kunden. Wie gut ist das Geheimnis gehütet, wie man Ringe herstellt? „Das können Sie heute komplett googlen“, sagt Norbert Arnold. Der Kollege nimmt es gelassen. Er liebt sein Handwerk – Illusionen macht er sich darüber aber keine. Im Gegenteil. Stattdessen hat sich die Goldschmiede eine Nische ausgebaut, in der die handwerkliche Fertigung im Vordergrund steht. Mehr dazu, lesen Sie im
Das tat weh! Die Halbjahreszahlen von Swatch bedeuten mehr als nur ein blaues Auge für den Weltmarktführer. Der Gewinn: halbiert! Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Und das hat der Konzern geschafft, ohne dass eine neue Weltwirtschaftskrise ausgebrochen wäre. Gewissermaßen aus sich selbst heraus. Swatch hat sich durch die einseitige Konzentration auf das eigene Handelsnetz angreifbar gemacht, angreifbarer als nötig.
Zu seinem 130-jährigen Firmenjubiläum beschenkte sich Atelier Stoess/65183 Wiesbaden mit einer ganzseitigen Anzeige in der FAZ-Beilage für das Main-Gebiet. Blickfang ist ein Paar Ohrringe aus der hauseigenen Kollektion Beauties 1886. Blaue Saphire werden von Brillanten auf 750er Weißgold umfasst. DB unterhielt sich mit dem Geschäftsführer und Inhaber in vierter Generation, Wolfgang A. Stoess:
Neun Goldschmiede, die alle Schmuckdesign studiert haben, stellten Pretiosen aus. Die Ausstellung gab einen Einblick in das Schaffen der Goldschmiede aus der Region. Die Exponate sind Einzelstücke, das ein oder andere stand zum Verkauf. Die Idee einer gemeinsamen Ausstellung entstand bei einem Goldschmiedestammtisch, der regelmäßig unter dem Vorsitz von Michael Niehl zusammenkommt.
+++ Eintauchen in die funkelnde Welt der Diamanten konnten ab Samstag, 9. Juli, bis einschließlich Samstag, 16. Juli, jeweils von 9 bis 18 Uhr alle Interessierten in der Goldschmiede von Ute Schneider und Stephan Meub/78078 Niedereschach-Fischbach. Im Blickpunkt stand dabei „Adamas“, der reine, unbezwingbare und unvergleichlich harte Diamant.
Der Bernsteinhändler Hans-Werner Müller(64), Facett Art e.K./55743 Idar-Oberstein hat im Auftrag chinesischer Bieter den Kaufvertrag für den verschuldeten Flughafen-Hahn im Hunsrück unterschrieben. Nun liegt der Deal auf Eis: Das Land hat das Geschäft mit der chinesischen Shanghai Yiqian Trading Company (SYT) gestoppt, nachdem eine vereinbarte Zahlung nicht geleistet wurde. Die Umstände der Transaktion sind ebenso dubios wie die Rolle, die der Bernsteinhändler Müller dabei gespielt hat. Entpuppt sich der weiße Ritter nun als schwarzes Schaf? Die Antwort gibt es im
Ist der Brexit schuld an der fehlgeschlagenen Auktion des größten Diamanten, der in den letzten hundert Jahren gefunden wurde? An den Finanzmärkten herrscht Unruhe, neue Rekordverkäufe sind offenbar derzeit nicht zu erwarten. Ende Juni scheiterte die Auktion des 1.109 Karat schweren Lesedi la Rona Rohdiamanten der Minengesellschaft Lucara, weil der Stein nicht den von Sotheby’s ausgerufenen Mindestpreis von 70 Millionen $ erreichte. Lediglich 61 Mio. $ wurden maximal geboten, zu wenig für den kanadischen Anbieter Lucara. Warum? Die lesen Sie im
Auf der kürzlich in Las Vegas zu Ende gegangenen größten amerikanischen Messe für Schmuck und Diamanten - der JCK Show - konnten die vorsichtigen Erwartungen des Handels erfüllt werden. Der Schmuckhandel in den USA ist mit einem Weltmarktanteil von ca. 40% das Rückgrat der internationalen Diamantindustrie. Entgegen aller globalen Konjunktursorgen stieg hier der Umsatz in den vergangenen Jahren kontinuierlich im höheren einstelligen Bereich. Mehr dazu gibt es im
Chopard ist der diesjährige offizielle Partner des Internationalen Filmfestivals Moskau (kurz IFF Moskau), dessen 38. Auflage derzeit bis 30. Juni in der russischen Metropole stattfindet, und seine Preise in einem neuen Design vergibt. Verantwortlich dafür ist die Schweizer Uhr- und Schmuckmanufaktur. Die Auszeichnungen, die an Schauspieler, Regisseure und Filmproduzenten vergeben werden, sind kleine Statuetten aus Silber von Chopard.
„Ich kann keine Nacht schlafen, habe Angst, auch um meine Mitarbeiter“, sagte Juwelier Edip Ercosman (50)/58095 Hagen der Bild-Zeitung 2014. Ihm ist in den letzten Jahren angeblich ganz viel Unheil widerfahren. Mehrere Überfälle und Einbrüche musste er überstehen. Doch jetzt platzte die Bombe: Er hat einen Raubüberfall nur vorgetäuscht! Deshalb verurteilte ihn das Schöffengericht Hagen zu drei Jahren und einen Monat Gefängnis. Wie hat man ihn erwischt und überführt? Das lesen Sie
Der alte Werbeslogan „Ein Diamant ist unvergänglich“ (DB1009) wurde weltweit zu einer Legende. Doch trotz seines Kultstatus und einer eingängigen Botschaft, die auf nichts weniger als die Ewigkeit verweist, könnte der Spruch nun der Vergänglichkeit anheimfallen. Die Diamantenindustrie setzt im Kampf um den Konsumenten von morgen auf neue Ideen.
Mehr als 1 Mio. $ pro Karat: Am 9.6.2016 ist der „Cullinan Dream“ bei Christie's/New York für 25,4 Mio. $ versteigert worden. Der Diamant hat eine GIA Expertise mit der Nr. 2175045706 vom 26 Februar 2016: 24,18ct, fancy intense blue, natural color, Reinheit: VS2. Ergänzend schreibt das Gemological Institute of America(GIA), dass der Diamant als ein Typ IIb bestimmt wurde. Typ IIb Diamanten sind sehr selten in der Natur und enthalten geringe Mengen an Bor, die eine blaue oder graue Färbung hervorrufen. Eine ungewöhnliche Eigenschaft vom Typ IIb Diamanten ist, dass sie Halbleiter sind und Strom leiten. Früher wurden blaue Diamanten gelegentlich in den alten Minen von Indien gefunden, aber heute ist die wichtigste Quelle die Cullinan (ehemals Premier) -Mine in Südafrika. Berühmte Beispiele für Typ IIb Diamanten sind der 70,21ct Idol’s Eye und der 45,52ct Hope. Mehr dazu,